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Reinhard Mey wünscht Bochumern Publikum "Glück auf"

Glück Auf Bochum, so begrüßte Reinhard Mey seine Fans im ausverkauften Bochumer Ruhrkongress. Auf seiner Tournee durch 53 Deutsche Städte, machte er am vergangenen Samstag halt in der Ruhrmetropole.

Reinhard May Bochum 001In der vollbesetzten Halle des Bochumer Ruhrkongresses wirkte der Sänger in seinem schwarz gehaltenem Outfit und seiner Gitarre auf der großen Bühne ein wenig verloren. Selbst zu seinem wohl bekanntesten Stück, „Über den Wolken“  sangen die Fans nur ganz leise mit. Eine ganz besondere ehrfürchtige Stimmung lag beim Konzert des 71 jährigen Reinhard Mey in der Luft. Man merkte, dass seine Fans auf diesen Moment seit mehr als drei Jahre gewartet haben. Neben den Songs ließ er sein Publikum auch an seinem Leben teilhaben. So erklärte er, wie er zum Gitarre spielen gekommen ist. „Mit 15 Jahren begann ich Gitarre zu spielen, weil die Gitarristen immer die schönsten Frauen abbekamen und das ist bis heute so“, bemerkte er augenzwinkernd. Also Augen auf, bei der Berufswahl.

Reinhard May Bochum 002Mey‘s Lieder, mit umfangreichem Text und den eingängigen Melodien kamen sehr gut an, nicht mehr so streitbar wie noch vor Jahren, aber nicht weniger spitzfindig. Bei den vielen frischen Themen, die er auf seinem neuen Album „Dann mach´s gut“ thematisiert, merkt man Ihm sein Alter nun wirklich nicht an. So frisch und beschwingt wirkte er bei seinem heutiger Auftritt. Ein erstaunlicher Beweis der ungebrochenen Spielfreude und Schaffenskraft eines Menschen der nach eigenen Aussagen seinen Zenit noch nicht erreicht hat. 
Und so beiläufig manche Themen zunächst auch erscheinen – das Taschentuch, Vaters Mantel oder  Alter Freund, so tiefgründig wirken seine Texte noch lange nach. „Dann mach`s gut“ klingt wie eine Abschiedstour, aber schon 1994 hat er einen Echo für sein Lebenswerk erhalten und er hat weitergemacht.

Neben seinen politisch geprägten Liedern scheint er bei dieser Tour, sein Augenmerk auf seinen familiären Fokus zu legen.  Der Berliner Liedermacher hatte es wohl nicht leicht, seine Mutter Lehrerin, sein Vater Jurist und er wird ein Spielmann wie er sich selber gerne bezeichnet. „Reinhard, Reinhard, was soll nur aus dir werden?“  eben ein Spielmann, ein Liedermacher wie es in Deutschland keinen zweiten gibt. Er hat seinen Weg gemacht, ohne seine Kindheit zu vergessen. So bedankt er sich auch bei seiner kindlichen Traumfee, für all die nicht erfüllten Kinderträume, die heute, aus erwachsener Sicht doch eher sonderlich erscheinen. 
Und seinen Song „Narrenschiff“ welches er bereits 1998 schrieb, ist aktueller denn je. Mey fragt sich durchaus beim Betrachten der Weltpolitik welche „Narren“ dort auf der Kommandobrücke stehen und erhält dafür zustimmenden Beifall.
Immer noch hat er eine ruhige Stimme und spitzfindige Bemerkungen parat, seine Songs an diesem Abend sind aber mit Bedacht gewählt und diese Auswahl traf voll ins Schwarze. 
Ein Mann der leisen und nachdenklichen Töne – welche dieses Konzert so besonders nachhaltig machte. Mey‘s Texte wirken auch noch Stunden nach dem Konzert nach. Aber hoffentlich braucht es keine drei Jahre, bis das es wieder heißt: Glück auf Bochum.

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