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Kommentar: Aus Satire wird ein Internationale Skandal – Verhalten der Bundeskanzlerin überrascht viele

Darf man überhaupt was zu Erdogan vers. Bömermann sagen ? Oder muss man sogar hierzu klar Stellung nehmen. Als Bürger der Bundesrepublik kann was sagen muss aber nicht. Als Journalist muss man sich klar positionieren. Ob man nun den Aussagen Bömermann mit Applaus entgegentreten muss steht hier nicht zur Debatte, auch ob man Satire mag oder nicht steht auch nicht zur Debatte. Sondern es geht um viel größere Dimensionen. Die Werte die wir in unserer Demokratie aufgestellt haben gilt es zu verteidigen, ein wesentlicher Aspekt ist die im Grundgesetz verankerte Meinungsfreiheit und die Kunstfreiheit. Schon allein der Angriff Erdogans auf dieses Grundrecht gilt es zu verteidigen und nicht eine Klage eines eitlen alten Mannes, der seinerseits Journalisten wegen Meinungsäußerungen die ihm nicht passen foltern lässt, zuzulassen.

Die Aussage von Frau Merkel irritiert mich ein wenig. Der Paragraf 103 StGB ist längst überaltert und sollte abgeschafft werden – aber erst 2018.  Entweder ist was überfällig und gehört baldigst abgeschafft oder er ist nicht überfällig dann gehört er auch nicht abgeschafft. Aber alleine diese Aussage ist ein „Problemverschieben“, weil man die Dienste des türkischen Machthabers in der Flüchtlingskrise benötigt. Lieber die Journalisten mit Füßen treten als einen machtbesessenen türkischen Staatsoberhaupt zurechtzuweisen. Des innenpolitischen Friedens willen, gestattet Sie dem türkischen Machthaber sich auf demokratische Regeln in Deutschland zu berufen, die er im eigenen Land mit Füßen tritt.  Ich glaube aber auch, die Bundeskanzlerin hat die Nähe zum Deutschen Volke und dessen Meinung vollkommen verloren. Wir tun gut daran, als Deutsche Journalisten und Bürger  uns an unsere Deutsche Werte zu orientieren als an die des Herrn Erdogan. In einem hat aber Jan Bömermann bisher Recht gehabt:  "Ich denke, wir haben heute am 1. April 2016 gemeinsam mit dem ZDF eindrucksvoll gezeigt, wo die Grenzen der Satire bei uns in Deutschland sind. Endlich!" Sich allerdings jetzt zurückzuziehen ist die falsche Botschaft, auch ein Jan Bömermann muss Kritik vertragen können. Das war ihm ja sicherlich bewusst, dass es Reaktionen geben würde, als er die Sendung am 01.04. vorbereitete. Und jetzt sich aus der Medienlandschaft zurückzuziehen, ist wie eine Flucht und ein Schuldeingeständnis. Aber auch in der Begründung zur Pause hat er spricht ein Funken Wahrheit:  „Es gibt möglicherweise bedeutsamere Themen, als die Diskussion um ein in einer Satire-Sendung vorgetragenes Gedicht“.

Nun bleibt nur die Hoffnung auf die Deutsche Gerichtsbarkeit, dass diese noch das Grundrecht auf Presse- und Kunstfreiheit vertreten und nicht wie die Bundeskanzlerin einknicken.  

Wolfgang Schieren
Inhaber Eventmagazin-online.de

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